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Statement 9: Biologie

„Biologisch gibt es Mann und Frau. Sonst könnten sich ja alle ihr Geschlecht einfach aussuchen.“

Antwortmöglichkeiten:

1. Biologisch gesehen stimmt das nicht so ganz! Mehrere körperliche Ebenen sind relevant, wenn es um Geschlecht geht, nicht nur die Genitalien. Dazu gehören Chromosomen, Hormone, innere und äußere Geschlechtsorgane. Und auf allen Ebenen gibt es mehr als zwei Varianten. Woran also soll das (Körper-)Geschlecht einer Person fest gemacht werden? Es gibt nicht die eine biologische Definition, die alles festlegt. Mit anderen Worten: Wenn man wissen will, welches Geschlecht ein Mensch hat, fragt man am besten einfach nach.

2. Geschlecht ist weder anhand des Körpers bestimmbar noch kann man sich die eigene Identität „einfach aussuchen“. Wie und wodurch sich Geschlechtsidentität entwickelt, kann niemand sicher sagen. Klar ist aber: Jeder Mensch weiß selbst am besten, welches Geschlecht er hat – auch wenn es nicht mit dem bei Geburt zugewiesenen übereinstimmt. Und das gilt es zu respektieren!

3. Wichtig ist und bleibt das Selbstbestimmungsrecht! Trans* Personen müssen in Deutschland immer noch darum kämpfen, dass ihr Geschlecht anerkannt wird, inter* Kinder werden immer noch viel zu oft operiert, ohne medizinischen Grund und ohne dem zustimmen zu können. Das bedeutet für viele Menschen Leid und psychische Probleme und muss sich dringend ändern! Wir fordern eine Überarbeitung des TSG und ein Verbot aller geschlechtsverändernden Operationen an inter* Kindern!

 

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